Dudelsack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Er ist wohl das bekannteste mittelalterliche Instrument und in seiner Spielweise auch das eigenwilligste. Wenn man heute vom Dudelsack spricht denkt man als erstes an seine schottische Variante, vergisst aber gerne die vielfältigen Erscheinungsformen in Mitteleuropa. Man unterscheidet in der Spielweise zwischen Doppel- und Einfachrohrblatt, das mit dem Mund oder einem Blasebalg, der um die Brust geschnallt wird, angeblasen wird. Seinen charakteristischen Klang erhält der Dudelsack durch eine oder mehrere Bordunpfeifen, die beim Spielen immer mitklingen und zur Melodiepfeife in den Akkordtönen gestimmt sind.

Der Sack dient als Luftkammer und wird durch Einblasen mit dem Mund oder des Blasebalges gefüllt. Durch gleichmäßiges Pressen des gefüllten Sackes streicht die Luft über die Rohrblätter und erzeugt so den Ton in den Pfeifen. Der Dudelsack, den ich spiele, wird mit Blasebalg betrieben und hat zwei Bordunpfeifen. Der Vorteil dieses Instruments liegt darin, dass man zum Dudelsack-spielen auch singen kann.